Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind in 2021 die Top-Themen in der deutschen Wirtschaft. Und die Bundesregierung stellt mit dem Zukunftsfonds für Beteiligungen an Startups ausreichend Geld zur Verfügung. Wie wird 2021?

Die Top-Trends für Startups in 2021

Was wird uns das neue Jahr bringen? Wir alle werden uns gerade zum Start ins Jahr 2021 diese Frage gestellt haben. Schließlich wirken die Veränderungen aus 2020 noch nach, die Pandemie ist noch nicht bezwungen und viele Auswirkungen sind nicht klar zu erkennen oder einschätzbar.

Für Startups gibt es jedoch eine ganze Reihe guter Nachrichten:

Die Bundesregierung stellt mit dem Zukunftsfonds für Beteiligungen an Startups über 10 Mrd. € zur Verfügung. Und ausländische Investoren entdecken Europa wieder als Anlageplatz.

Transformation zu einer digitalen und klimaneutralen Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft liegt beim Thema Digitalisierung im internationalen Vergleich nur im Mittelfeld und hat noch erheblichen Nachholbedarf. Gleichzeitig fehlt vielen mittelständischen Unternehmen die eigene digitale Expertise. Gute Aussichten für Startups und Freelancer, die in diesem Feld tätig sind.

Der Strukturwandel zur digitalen Wissensökonomie wird weiter Fahrt aufnehmen, es werden intelligente Lösungen rund um eine passgenaue, jederzeit abrufbare Wissensvermittlung benötigt. Gerade die Learntec in Karlsruhe hat im vergangenen Jahr gezeigt, wie rasant sich dieses Thema entwickelt.

Eine große Herausforderung liegt im Wandel in Richtung Klimaneutralität. Green-Tech, Nachhaltigkeit oder auch neu entstehende Handelsformate sind hier Schlagwörter, die auch in 2021 wichtig sein werden. Deutschland hat in diesem Feld die große Chance, neben Klimaschutzerfolgen auch den Exportmarkt für Klimaschutztechnologien weiter erschließen zu können.

Der Handel verändert sich…, aber nicht nur dieser

Die Pandemie hat darüber hinaus gezeigt, dass insbesondere Projekte „in der Nachbarschaft“ am Markt erfolgversprechend sind. Spannend wird sein, wie sich regionale Marktplätze weiter entwickeln werden und ob sie sich dauerhaft gegen Amazon & Co. etablieren können.

In den logistischen Bereichen wird die letzte Meile zum Kunden immer entscheidender, kreative Lösungen sind weiterhin gefragt. Regionale Konzepte sind auch hier auf dem Vormarsch…

FinTechs haben angesichts von Negativzinsen und unsicherer Märkte einen enormen Zulauf, gleiches gilt in den Bereichen Versicherung und Immobilienwirtschaft. Und Pharma- und Medizin haben ja schon in 2020 einen starken Impuls bekommen.

 

Sharing- und Subscription-Modelle nehmen weiter zu

Sharing- und Subscription-Modelle werden weiter an Dynamik gewinnen und klassische Angebote vom Markt verdrängen. Daneben werden pay-per-use-Konzepte auch im Industriesektor immer relevanter.

Und technologisch?

Es bleibt dabei, auch in 2021 geht es weiter in die Cloud. Immer mehr Unternehmen lösen vorhandene On-Premises-Lösungen durch SaaS-Modelle ab. UC-as-a-Service, Collaboration und Conferencing sind weitere Wachstumsthemen und werden moderne Home-Office-Lösungen und Smart Workplaces unterstützen.

Daneben sind im Bereich von plattformgestützten Lösungen Artificial Intelligence und Machine-Learning weiter auf dem Vormarsch.

Was bedeutet das für Euch?

Für Startups ergeben sich also eine ganze Menge Chancen und Möglichkeiten.

Alle diese Themen gelten als innovativ oder unterstützen die Digitalisierung. Und somit sind auch viele dieser Entwicklungen und Angebote förderfähig finanzierbar. Bevor ihr also eure Anteile an Investoren abgebt: schaut euch doch bitte vorher einmal die Angebote von Bund, Ländern und Kommunen zu Förderungen und Beteiligungen an.

Falls ihr Fragen zu diesen Themen habt, stehen wir euch im growr-Netzwerk gerne zur Verfügung. Übrigens zwischenzeitlich auch mit dem neuen Förderpartner.de. Schaut einfach rein….

 

Heinz Faessen. Bei growr schreibt er regelmäßig zu Fragen rund um die Existenzgründung und zur Betriebswirtschaft

Heinz Faessen ist Inhaber der pro3 innovation consult und begleitet seit mehr als 25 Jahren Unternehmer und Existenzgründer. Vor seiner eigenen Selbständigkeit war Heinz als kaufmännischer Leiter einer Systemhausverbund Gruppe, als Leiter der Betriebswirtschaftlichen Mitgliederberatung einer CE-Verbundgruppe und als Firmenkundenberater in der Sparkassenorganisation tätig. Bei growr schreibt er regelmäßig zu Fragen rund um die Existenzgründung und zur Betriebswirtschaft.

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